Im Test: Oral-B TriZone 5000



Technik für die Zähne

Die tägliche Zahnpflege ist zweifelsohne eine wichtige, aber häufig auch monotone und daher vernachlässigte Routine im Alltag. Wer hierbei wenig Disziplin an den Tag legt, hat schon seit vielen Jahren die Möglichkeit, sich von elektrischen Zahnbürsten mit allerlei technischen Finessen unterstützen und zum gewissenhaften Putzen animieren zu lassen. Zahnpflege wird also zum Erlebnis – unter dieses Motto fällt auch die Trizone 5000, das Flaggschiff von Oral B, die gerade einem Facelift unterzogen wurde und nun im anlaufenden Weihnachtsgeschäft entsprechend stark beworben wird. Wir haben das Gerät einem Schnelltest unterzogen und geprüft, wie viel Technik die Mundhygiene wirklich braucht.

Der Lieferumfang

Wie man es vom Topmodell erwartet, wird die Trizone 5000 mit allerlei Zubehör und Extras ausgeliefert. In der Box finden sich die Zahnbürste mit Hülle, ein separates Display, genannt Smartguide, ein Ladegerät sowie vier Bürstenaufsätze inklusive Reise- bzw. Aufbewahrungsbox. Einer der Aufsätze ist für die Reinigung der Zahnzwischenräume vorgesehen, die drei anderen sind reguläre Bürsten, wie man sie von einer elektrischen Zahnbürste kennt. Leider lassen Sie sich im Lieferzustand nicht voneinander unterscheiden, da eine farbliche Markierung fehlt. Oral B liefert aber bei Ersatzbürsten häufig kleine farbige Ringe mit, so dass sich dieses Problem leicht lösen lässt, falls die Zahnbürste von mehreren Personen genutzt werden soll. Nicht mehr selbstverständlich und daher erwähnenswert ist die Tatsache, dass Batterien für den Betrieb des Displays mitgeliefert werden, wobei sich nicht ganz erschließt warum diese schon eingelegt sind und das Display in Betrieb ist.

Im Betrieb

Nach dem Auspacken ist das Gerät schnell in Betrieb genommen, am Display muss die Uhrzeit eingestellt werden und die Zahnbürste sollte idealerweise über einen längeren Zeitraum einmal komplett geladen werden, da dies am Anfang relativ lange dauert. Schließlich muss ein Bürstenaufsatz aufgesteckt werden, der natürlich austauschbar ist und somit können auch alle anderen Oral-B-Aufsätze verwendet werden. Dies ist vor allem dann von Interesse, wenn man statt der mitgelieferten TriZone-Bürsten lieber einen rotierenden Aufsatz benutzen würde.

Im Betrieb fällt, gerade im Vergleich zu anderen elektrischen Zahnbürsten, die schnelle Laufgeschwindigkeit auf, die sich auch in der Lautstärke niederschlägt. Auch liegt das Gerät zwar gut in der Hand und lässt sich ohne Probleme in jeder Position halten, ist aber doch vergleichsweise klobig und schwer. Die Putzgeschwindigkeit kann direkt am Gerät gewählt werden und das Programm wird auch auf dem Display des Smartguides angezeigt. Letzterer führt auch durch den Vorgang das Zähneputzens. Sobald das Gerät angeschaltet wird, startet auf dem Display ein Timer und zeigt an, welcher Bereich wie lange geputzt werden soll. Wird beim Putzen dann zu viel Druck ausgeübt, erscheinen entsprechende Warnungen auf dem Display und am Gerät leuchtet eine deutlich sichtbare rote LED auf. In Anbetracht der Tatsache, dass man sich mit einer elektrischen Zahnbürste Zahnschmelz regelrecht wegfräsen kann, eine durchaus sinnvolle Funktion. Natürlich lässt sich die Zahnbürste aber auch komplett ohne Smartguide verwenden. Im Alltag zeigt sich außerdem, dass die Ladestation nicht nur angenehm klein ist, sondern sich auch einfach unter fließendem Wasser reinigen lässt, was Öfteren nötig ist.

Das Fazit

Abschließend lässt sich sagen, dass die TriZone 5000 absolut gesehen die Erwartungen voll und ganz und erfüllt, das Ergebnis der Zahnreinigung ist hervorragend und der Lieferumfang durchdacht und praktisch. Allerdings stellt sich angesichts des Preises von gut 100€ die Frage, ob das Preisleistungsverhältnis im Vergleich zu anderen elektrischen Zahnbürsten auch entsprechend gut ist. Geht es nur um die Qualität der Zahnreinigung, muss man diese Frage wohl verneinen. Auch Geräte für knapp 30€ putzen die Zähne hervorragend, sind, wenn auch ohne Display, mit einer Timer-Funktion ausgestattet und stellen den Betrieb ein, wenn mit zu viel Druck geputzt wird. Die wichtigsten Funktionen bekommt man also schon für einen Bruchteil des Preises der TriZone 5000. Mag man aber technische Spielereien im Bad oder ist tatsächlich nicht diszipliniert genug, um sich ohne Visualisierung in ausreichendem Umfang die Zähne zu putzen, so kann man hier ohne Bedenken zugreifen und wird nicht enttäuscht werden.

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