Wintersachen
richtig pflegen

Na endlich! Der Frühling zieht ein und wir sind uns bereits zu 90% sicher, dass der Winter bis zum Ende des Jahres auch nicht mehr wieder kommt. Zeit also unsere dicken Jacken, Mäntel und Pullover auf ihren sommerlichen Winterschlaf vorzubereiten und vorher noch mal richtig zu reinigen. Wie genau das geht und welche Stoffe ganz besondere Diven sind, haben wir mal für euch recherchiert.

Adieu Wintermantel

Erst haben wir lange nach ihnen gesucht und nun können wir sie nicht mehr sehen. Mäntel und Jacken von Esprit, Boss, Levis und wer weiß von wem noch – lange hat´s gedauert bis wir endlich den richtigen gefunden haben und nun wollen wir ihn auch bis zum nächsten Jahr behalten, auch wenn er jetzt erstmal schnell aus unserem Sichtfeld muss, um Platz für die ganzen frischen Frühlingssachen zu machen. Doch so einfach ausziehen und bis zum nächsten Winter in den Schrank hängen geht natürlich nicht. Der einfachste Weg seine Winterklamotten auf den Sommer und den nächsten Winter vorzubereiten ist natürlich sie alle in eine professionelle Textilreinigung zu geben, doch das kann gerade bei empfindlichen Kleidungsstücken wie Wollmänteln und Daunenjacken schnell richtig teuer werden.

Mit ein wenig Fachwissen und dem aufmerksamen Studieren der eingenähten Etiketten kann man die Pflege jedoch auch locker selbst in die Hand nehmen. Vorab ist jedoch nochmal zu erwähnen, dass ihr die Pflegeanweisungen unbedingt beachten und befolgen müsst, denn sonst ist nicht nur eure Jacke pfutsch, sondern auch eventuelle Garantierechte.

Wolle, Flanell und Fleece

Die wichtigsten und zugleich kuscheligsten Winterstoffe sind ganz klar die aufgerauten Fasern von Flanell und Fleece und das Naturprodukt Wolle. Allen gemeinsam sind besonders wärmeisolierende und schnell trocknende Eigenschaften. Damit diese erhalten bleiben und das sogenannte Pilling oder Verfilzen ausbleibt, müssen ein paar einfache Tipps beachtet werden.

Die feinen Fasern vertragen keine Hitze und sollten daher auch nur handwarm gewaschen werden. Je nach Pflegeanweisung auf dem Etikett muss das per Hand oder im Schonwaschgang der Waschmaschine geschehen. Kleidungsstücke aus Wolle oder Fleece-Stoffen sollten auch niemals in den Trockner wandern, denn das würde die Fasern zu stark beanspruchen. Wollpullover trocknet ihr am besten liegend auf einem ausgebreiteten Frottierhandtuch. Vorher den Pulli kurz in Form ziehen dann glatt hinlegen. Auch Fleece- und Flanellkleidung sollte höchstens angeschleudert werden und dann an der Luft – aber keinesfalls auf der Heizung – trocknen. Benutzt bei feinen Naturmaterialien keinen Weichspüler, der könnte sich nämlich in den Fasern absetzen und sie verfilzen oder verkleben. Auf links gewaschen geht ihr auch in Sachen Farbechtheit auf Nummer sicher und schont nebenbei das Gewebe zusätzlich.

Pelz

Genau wie Wolle besteht auch Pelz aus Haaren, die wie unsere Haare auch eine besondere Pflege für sich in Anspruch nehmen, um nicht spröde und stumpf zu werden. Beim Pelz gilt es jedoch noch einiges mehr zu beachten als bei der Wolle. Pelze sind nicht nur sehr teuer, sondern auch sehr anspruchsvoll. Waschen kann man einen Pelz nicht einfach, das sollte man dem Fachmann überlassen der den Pelz in speziellen Waschtrommeln zusammen mit speziell getränkten Holzspänen reinigt und auffrischt. Für zu Hause und die Lagerung über den Sommer gilt für den Pelz: Er braucht Luft zum Atmen. Steckt einen Pelz niemals in einen Kleidersack aus Plastik, sondern verwendet lieber Leinen oder einfach einen alten Bettbezug aus Baumwolle. Zur ausreichenden Belüftung gehören auch genügend Platz im Schrank und eine kühle Raumtemperatur.

Daunen

Der dritte Vertreter in der Reihe warmer Winterjacken ist die Daunenjacke. In diesem Winter war sie angesagter denn je und auch im nächsten Winter wird sie wohl noch für einen stylischen Auftritt sorgen – vorausgesetzt sie übersteht den Sommer richtig gepflegt. Für die Reinigung einer Daunenjacke gilt Ruhe bewahren, denn so aufwendig ist das gar nicht. Bei 30°C im Schonwaschgang kann sie nämlich einfach bequem gewaschen werden. Tipp: Legt zwei bis drei Tennisbälle mit rein, die sorgen nämlich dafür, dass die Daunen schön gleichmäßig aufgeplustert und durch geschüttelt werden. Dadurch vermeidet ihr Klumpenbildung und bewahrt die wärmenden Eigenschaften der lockeren Daunenschicht. Wascht die Jacke am besten allein in der Maschine, denn die luftigen Gesellen brauchen Platz um sich richtig auszudehnen. Spart euch auch hier unbedingt den Weichspüler.

Wir hoffen wir können mit unseren Tipps eure Wintergarderobe sicher und schön sauber durch den Sommer bringen, damit sie auch im nächsten Winter noch aussieht wie neu.

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