Ostern steht vor der Tür!

Ostern – Gedanken an die bevorstehenden Feiertage wecken Erinnerungen an den nahenden Frühling, an Kaffee und Kuchen mit Verwandten und natürlich die Ostereiersuche auf der Wiese, im Park oder im Wald. Nicht zu vergessen: das Bemalen der Eier – kein Ostern ohne rote, grüne, blaue Eier, die in leuchtenden Farben der Küchentisch verzierten. Zwar wird Ostern hierzulande weit weniger aufwendig zelebriert als Weihnachten, aber von ein paar Osterbräuchen sollte man schon mal gehört haben. Es kann außerdem nicht schaden, wenn ihr Euch am Ostersonntag mit an Tisch setzt, das eine oder andere Ei bemalt und dazu noch ein Ostergeschenk für Eure Freundin oder Frau parat habt.

Aus dem Märchenbuch

Alle reden ständig davon, aber was genau eigentlich Ostern ist, davon hat man als Normalsterblicher meist nur eine vage Vorstellung. Wir haben beschlossen, Euch ganz märchenstudenlike einen kleinen Einblick zu geben: Am Wochenende, welches der ersten Vollmondnacht nach Frühlingsanfang folgt, gedenken die Christen der Kreuzigung und Auferstehung Christi. Im christlichen Kalender ist Ostern seit 1700 Jahren ein Fest von großer Bedeutung – wichtiger noch als Weihnachten. Das Wort „Ostern“ geht wahrscheinlich zurück auf die germanische Frühlings- und Fruchtbarkeitsgöttin Eostra. Ihr zu Ehren wurde zu dieser Jahreszeit ein Fest veranstaltet.

Und was haben jetzt Eier und Hasen da zu suchen?

Wieso springen Ostern die ganze Zeit Hasen in der Gegend herum, die auch noch hysterisch Eier verteilen? Ganz einfach: beide gehören zu vorchristlichen Bräuchen. Sowohl Eier als auch Hasen stehen seit Urzeiten als Symbole für Fruchtbarkeit und den Beginn neuen Lebens. Möglicherweise war der Hase als Frühlingsbote das heilige Tier der germanischen Göttin Eostra. Darüber hinaus war Ostern die Zeit, an der gegessen wurde, was vorher ins Haus gekommen war: Im Mittelalter war kurz vor Ostern Zahltag. Ausstehende Schulden wurden mit Hasen und Eiern getilgt. Wie genau die Darstellung des Eier bringen Hasen entstand, ist bis heute nicht klar, fest steht nur, dass der „Eierhase“ im Jahr 1678 erstmals erwähnt wurde.

Eier färben!

Besondern an Ostern sind Eure Qualitäten gefragt – vielleicht als liebender Familienvater oder als Freund und es heißt: Eier färben. Wir haben ein bisschen gestöbert und ein „Rezept“ zum Eierfärben für Euch ausgesucht. Mit wenigen Materialien bekommt man hier ein schönes Ergebnis – super für Anfänger! Ihr braucht dafür hartgekochte Eier, eine Feinstrumpfhose, Bindfaden, Essig und verschiedene Blätter (zum Beispiel Efeu, Petersilie oder Erdbeere), etwas Essig und Eierfärbetabletten. Los geht’s: Bindet ein Blatt mithilfe des Bindfadens an ein Ei und steckt das Ei in den Fuß der Strumpfhose. Jetzt könnt Ihr die Strumpfhose über dem Ei abschneiden und zubinden. Aus dem Rest der Strumpfhose schneidet Ihr weitere Stücke, je nachdem, wie viele Eier Ihr färben wollt.

Jetzt löst Ihr die Färbetabletten nach Anleitung im Wasserbad auf (dafür braucht Ihr Essig) und legt die Eier etwa 10 Minuten in das Farbbad. Fertig sind Eure Ostereier! Wenn Ihr die Strumpfhose und das Blatt entfernt habt, könnt Ihr die Eier noch mit etwas Fett einreiben, dann bekommen Sie einen schönen Glanz. Wir wünschen Euch viel Spaß!

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