Neocube – Puzzeln mal anders

Klick, klack, klack. Bauen Sie Türme, Autos und (Luft-) Schlösser. Höher, schneller, weiter – kein Problem mit den kleinen magnetischen Metallkugeln, die jedes Männerherz höher schlagen lassen. Auch bekannt unter dem Namen „Neocube“ oder „Nanodots“ sind die meist silbernen oder auch goldenen oder rotgoldenen Kugeln ein spaßiger Zeitvertreib mit absolutem Suchtfaktor. Durch den Magnetismus haften die Kugeln aneinander und so lassen sich unendlich viele dreidimensionale Skulpturen aus ihnen basteln.

Achtung Suchtgefahr

Puzzeln war gestern. Ein neuer Trend erfüllt unser Leben zwar nicht mit Schokolade, mit Spiel und Spannung aber in jedem Fall. Wenn man es sich recht überlegt, reiht sich der Neocube eigentlich nahtlos ein zwischen Zauberwürfel, Metall-Geduldspiele, bei denen man zwei ineinander verschlungene Metallösen ohne Gewaltanwendung entwirren muss und Holzbauspielen, bei denen man aus mehreren ungleichen Teilen einen Würfel, ein Dreieck, ein Rechteck zusammenfügen soll. Es besteht akute Suchtgefahr!

Die nanodot-Mania

Ob Eifelturm, Kerze, Kugel, Gasmaske, Auto, Lotusblüte – es gibt eigentlich nichts, was sich nicht aus den kleinen, 5 mm dicken magnetischen Metallkügelchen zusammenbauen ließe. Der Kick dabei ist die ständige Gefahr, dass eine oder mehrere Kugeln aufgrund ihrer Magnetwirkung aus der Reihe tanzen und das in langer Feinarbeit gebastelte Kunstwerk in sich zusammen sinkt. Ein „Anfänger“-Set besteht meist aus 216 Kugeln, die bei Bedarf natürlich unendlich erweitert werden können. Doch auch mit dem Anfänger-Set lassen sich diverse Kunstwerke bauen. Wenn Sie das Rauchen aufgeben wollen und bisher keine passende Ablenkung gefunden haben – die kleinen Kugeln sind perfekt geeignet, Ihre Aufmerksamkeit in ihren Bann zu ziehen – auch wenn das Suchtpotential hier nicht geringer ist.

Die Grundmuster sind relativ leicht zu konstruieren. Mit der Zeit kann man darauf aufbauend immer neue, weiter ausgeklügelte Konstruktionen bauen. Positiver Nebeneffekt: Das Spiel mit den listigen kleinen Kugeln aktiviert die analytische Gehirnhälfte und verbessert die Koordination zwischen Augen und Händen, wie Studien bewiesen. Die Kugeln sind außerdem optimal für den Stressabbau geeignet – im Spiel oder als Handschmeichler. Mittlerweile gibt es eine Riesenfangemeinde der Nanodots. Was an kreativen Ideen dabei bisher herausgekommen ist, kann man auf www.dotpedia.com ansehen.

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