DIY-Möbel
zum selber bauen

Nicht nur in der Musikszene wird von vielen Do-it-yourself großgeschrieben, sondern auch in allerlei anderen Bereichen gewinnt das Selbermachen immer mehr Befürworter und Verfechter und das nicht erst seit den ganzen Renovierungs- und Gestaltungssendungen im Fernsehen. Trotz der Zeiten von Ikea, Höffner und Co wird es immer Menschen geben, die sich ihre Wohnungseinrichtungsgegenstände lieber selbst basteln, als 08/15 Möbel vom Fließband zu kaufen.

Selbstverständlich ist das Selbstbauen immer mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden und nicht immer gelingt das Vorgenommene so, wie man es sich gedacht hat. Trotzdem entstehen hierbei individuelle selbstgefertigte Schmuckstücke, die allein durch den investierten Schweiß einen Mehrwert besitzen.

Hilfestellung im Netz

Wer handwerkliches Geschick besitzt, aber gerade keinen Plan zur Hand hat oder wem es an ausgefallener Kreativität mangelt, der hat diverse Möglichkeiten im Internet fündig zu werden. Hier finden sich nicht nur Ideen, Tipps und Bilder, sondern auch komplette Bauanleitungen zum selber bauen. So zum Beispiel auch auf der Internetseite www.hartzivmoebel.de von dem Berliner Künstler Le Van Bo. Seinem Motto gemäß „Konstruieren statt Konsumieren“, hat er einen Sessel designt, der sich aus einem einzigen Holzbrett, welches man sich im Baumarkt zurechtsägen lassen kann, fertigen lässt. Die Kosten für den 24-Euro-chair, liegen, wie der Name schon sagt, bei günstigen 24 Euro und man benötigt ungefähr 24 Stunden für die Konstruktion.

Ausgehend davon, dass sich auch Menschen, die von Hartz IV leben, zeitloses und qualitativ hochwertiges Design leisten können sollten, kann man auf seiner Seite die verschiedenen Baupläne kostenlos anfordern oder an einem seiner Kurse an Volkshochschulen teilnehmen. Neben dem Sessel gibt es noch diverse andere Baupläne für Hocker, Stühle, eine sehr bequeme Couch und eine große Festtafel. Wer Interesse hat, kann auch der Facebook-Gruppe um Le Van Bo beitreten um sich bei eventuellen Fragen mit anderen Hobbykonstrukteuren austauschen zu können.

Wer noch nach anderen Inspirationen sucht, kann sonst die Seiten www.stylespion.de oder www.wohn-blogger.de besuchen. Hier gibt es jeweils eine Kategorie DIY, in der man verschiedene Gedankenanstöße zu selbstgebauten Möbeln und den unterschiedlichsten Wohnaccessoires findet, vielleicht fehlt zum 24 Euro-chair ja noch ein passender Couchtisch.

Für Menschen mit zwei linken Händen

Für die Leute, die eine Bohrmaschine nicht von einem Fön unterschieden können, gibt es natürlich auch möbeltechnisch gesehen interessante Alternativen. So bietet das französische Unternehmen Quart de poil‘ verschiedene Möbel, wie zum Beispiel ein Regal oder auch einen Sessel, aus Pappe zum selber zusammenbauen. Diese Sessel sind laut Hersteller tatsächlich so stabil, dass sie nach dem Zusammenbau bis zu 200 kg tragen. Und wer jetzt mit Papierverschwendung kommt, der wird enttäuscht, denn 80 bis 100 Prozent der Pappe wird aus recyceltem Material hergestellt.

Also werden Sie kreativ oder geben Sie zumindest Ihr Bestes – Sie werden sehen, ein selbstgemachtes Möbelstück wird Ihr Herz erobern, egal ob es der Vorlage entspricht oder nicht.

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Leserbriefe

Ein Kommentar

Wohnblog #

6. November 2012 // 11:17

Da sind ja ein paar tolle Links dabei!

Viele Grüße, Christian

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