Auf die Räder!

Der Startschuss ist gefallen – wenn der geliebte Drahtesel nicht schon längst von Spinnweben befreit und aus dem Keller ans Tageslicht geholt wurde, dann wird es Zeit! Gerade im Sommer bietet Fahrrad fahren unendlich viele Vorteile gegenüber Fortbewegungsmitteln wie dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln in größeren Städten. Wer fährt schon gern in stickigen Bahnen und Bussen durch die Stadt, wenn die Sonne schon morgens um sieben bei 20 Grad vom Himmel strahlt? Beachtet man einige Regeln in Sachen Kleidung, Sicherheit und Sitzposition, dann hat man lange Freude mit dem wendigen Vehikel.

Fahrrad überholt Auto

Fahrrad gegen Auto? Aus diesem Rennen geht schnell ein eindeutiger Sieger hervor: der gute alte Drahtesel. Fahrrad fahren bietet zahlreiche Vorteile gegenüber anderen Arten der Fortbewegung. Zunächst einmal ist es umweltschonend. Was vor vielen Jahren für eine Pro-und-Contra-Liste sicher noch gar keine tragende Rolle gespielt hat, wird in heutiger Zeit immer wichtiger. Schon wer sich für den täglichen Weg ins Büro und zum Einkaufen für das Fahrrad entscheidet und das Auto zu Hause lässt, leistet einen kleinen Beitrag zum Schutz der Umwelt. Praktische Halterungen, Körbe und Taschen, die sich überall am Fahrrad befestigen lassen, ermöglichen fast schon den Transport des Großeinkaufs für Wochenende.

Doch damit nicht genug – wer die Verkehrssituation in deutschen Großstädten wie Berlin kennt, der weiß, dass man mit dem Fahrrad oft schneller am Ziel ist als mit dem Auto, welches sich oft in einer endlosen Schlange von einer roten Ampel zur nächsten wälzt. Also ab aufs Fahrrad und quer durchs Häusermeer! Damit sind Sie nicht nur schneller, sondern auch noch kostenlos unterwegs. Sie sind noch immer nicht überzeugt? Wie wäre es damit: Bei einer gemütlichen Fahrt zur Arbeit verbrauchen Sie in einer halben Stunde bereits 150 Kalorien (bei einem Gewicht von 75 kg) – und das mal so nebenbei!

Frühjahrsputz

Auch das Fahrrad kann einen Frühjahrsputz gebrauchen: Hobby-Bastler führen den alljährlichen Allroundcheck selbst durch, andere bringen ihr Fahrrad in den nächsten Fachhandel oder in die Fahrradwerkstatt. Hier wird das Vehikel auf Herz und Nieren geprüft: Funktionieren Bremsschuhe und Bremszüge einwandfrei? Ist die Lichtanlage intakt? Sitzen alle Schrauben und Muttern fest am richtigen Platz? Die Kette ist beim Fahrrad das Verschleißteil Nummer eins. Sie sollte regelmäßig gefettet werden. Altes Öl und Straßendreck vom Winter sollten von der Kette entfernt werden.

Perfekter Sitz

Rad sitzt? Zwar sitzen Sie auf dem Rad, aber die Harmonie zwischen Ihnen und dem Drahtesel sollte nicht zu übersehen sein. Sattel zu weit unten, Rahmen zu groß – wenn Sie unsicher sind, sollten Sie sich im Fachhandel beraten lassen. Eine falsche Belastung führt langfristig zu Schmerzen in den Gelenken und zu erhöhter Belastung auf unwegsameren Strecken. Solange der Rahmen die richtige Größe hat, kann eigentlich jedes Fahrrad auf jede Person richtig eingestellt werden – egal ob Mountainbike, Trekking-Fahrrad oder City-Bike.

Gut durchlüftet

Wer sich viel mit dem Fahrrad fortbewegt, wird bald merken, dass erst die richtige Kleidung das Fahrvergnügen perfekt macht. Wenn Sie vorwiegend in der Stadt fahren, werden Sie mit Ihrem Alltagsoutfit gut auskommen, doch wenn ausgedehnte Radtouren am Wochenende zur Gewohnheit werden, sollte die Kleidung schon professioneller ausfallen. Wer Fahrrad fährt, gerät früher oder später ins Schwitzen; die passende Kleidung für die warme Jahreszeit sollte daher aus atmungsaktiven Textilien gefertigt sein, welche die Feuchtigkeit nach außen leiten. Gute Modelle bietet hier beispielsweise Northwave Radbekleidung. Hochwertige Fahrradhosen enthalten zudem wenig Elasthan, damit sie nicht ausleiern. Gerade bei längeren Strecken sind außerdem Fahrradhandschuhe von Vorteil: Sie schützen die Handinnenflächen durch Polsterung vor Druckstellen und Blasenbildung.

Helm? Pflicht!

Früher war es mit Fahrradhelmen wie mit Zahnspangen in der Schulzeit: Eigentlich bräuchten sie viele, doch niemand traut sich damit vor die Tür. Heute gibt es Fahrradhelme, die so stylish sind, dass selbst urbane Helmmuffel damit jede vielbefahrene Straße in einen Catwalk verwandeln, wie zum Beispiel die Modelle von Casco. Im Ernstfall kann ein Helm Ihr Leben retten. Achten Sie deshalb beim Kauf auf eine perfekte Passform und auf ein TÜV-Siegel.

So ausgerüstet hängen Sie jedes Auto lässig ab und tun dabei noch etwas für Ihre gute Figur. Rüsten Sie den Drahtesel und genießen Sie die warme Jahreszeit!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Leserbriefe

Ein Kommentar

[…] macht Spaß. Wer ab und zu sein Auto stehen lässt, und auf das Fahrrad umsteigt, tut so einiges für seine Fitness. Mittlerweile ist das Angebot an Rädern für jeden Bedarf […]

Antworten

RSS-Feed zu diesem Beitrag