Howler: Antiquierter Pop-Surf-Indie-Rock in junger Hülle

Von Strand ist weit und breit nicht viel in Sicht im Bundesstaat Minnesota. Und doch klingt die Musik der Newcomer „Howler“ aus Minneapolis teilweise wie ein wilder Surfritt aus den goldenen 60er Jahren. Wie ein auf den Höhepunkt zustrebendes Drama plätschert das Anfang April erschienende Album „America Give Up“ dahin, um dann in punkig-rockenden explosiven Ohrwürmern zu gipfeln. Da kann man nur hoffen, dass Howler keine Eintagsfliege bleibt, wie so viele Indie-Rock-Bands, die gleich nach dem ersten Hype wieder von der Bildfläche verschwinden – Zeit, sich zu beweisen haben die fünf Jungs noch allemal, schließlich ist keiner in der Band älter als zarte 20 Lenze.

Vor etwa einem Jahr trommelte Sänger, Gitarrist und Mastermind Jordan Gatesmith die besten Indie-Rock-Musiker seiner Heimatstadt zusammen, um das ganz große Ding anzuleiern. Bereits im Frühjahr 2011 wurden die ersten Labels auf das Indie-Rock-Quintett aufmerksam und schließlich wurde Rough Trade das Label der Wahl, bei denen auch Bands wie „The Strokes“ und „The Smiths“ beheimatet sind. Gesagt, getan und so lösten „Howler“ mit ihrer Debüt-EP „This One’s Different“ einen gehörigen Hype aus. Und sie haben noch großes vor laut Gatesmith: „Mein Kopf ist so voll, dass ich schon Pläne für unser 3. Album habe. Je größer alles wird, umso besser“.

Grünschnäbel mit Musikgeschmack

Bereits das zweite Album „America Give Up“, kann mit dem einen oder anderen Ohrwurm aufwarten – und beim Hören kann man die Einflüsse von Bands wie „The Strokes“, „Velvet underground“, „The Libertines“ oder „The Beach Boys“ eindeutig ausmachen. Es folgte eine Support-Tournee entlang der amerikanischen Ostküste zusammen mit Tapes N‘ Tapes und auch im Vereinigten Königreich stießen Howler mit ihrem antiquierten, reifen und zeitlosen Sound auf verzückte Hörer. Kaum zu glauben, dass auch zweiter Gitarrist Ian Nygaard, Bassist France Camp, Keyborder Max Petrek und Schlagzeuger nicht älter als 20 Jahre sind.

Keine Eintagsfliege

Im August erschien die erste Single „I Told You Once“, eine perfekte Mischung aus 60er-Bubblegum-Pop und melodiösem 80er-College-Punk, der Vorfreude macht auf mehr. Zurzeit sind die Jungs auf ihrer ersten Welttournee unterwegs und auch in Berlin dürfen wir Ihre Bühnen-Performance bestaunen und beschließen, dass es sich wohl nicht um eine Eintagsfliege handelt – dazu rocken die fünf einfach zu sehr.

„Howler“ spielen am Samstag, den 11. Februar im Comet Club Berlin. Das Konzert beginnt um 21 Uhr, Einlass ist wie gewöhnlich eine Stunde vorher. Für dieses rockige Samstags-Event verlost das Herrenblatt 2×2 Karten! Für die Teilnahme einfach den Herrenblatt-Post bei Facebook liken und teilen. Wir wünschen allen Teilnehmern viel Glück! Am 8.Februar entscheidet das Los, wer am 11.Februar vor der Bühne rocken darf!

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