Cloud Control: Sommer-Sonne-Feeling aus Down Under

Kaum ertönen die ersten Klänge von „Bliss Release“ von Cloud Control, ist auch schon alles besser. Denn eines haben die vier jungen Leute uns aus Down Under definitiv mitgebracht: Gute Laune und das Gefühl, dass der Sommer nie zu Ende geht – so wie es sich gehört für eine Band, deren Mitglieder alle Australier sind. Besonders witzig finden die vier sich eigentlich nicht: „Wir sind keine lustige Band. Das Leben ist schließlich ernst“, betont Sänger und Gitarrist Alister Wright

Spielerische Anfänge

Die Anfänge von „Cloud Control“ waren jedoch wenig ernst: Heidi Lemfeld, heutige Sängerin und Keyboarderin der Band meldete ihren Bruder Ulrich Lenffer und zwei Freunde, Alister Wright und Jeremy Kelshaw, kurzerhand bei einem Bandwettbewerb an, obwohl es offiziell noch gar keine Band gab. Doch innerhalb von vier Wochen entstand in Windeseile ein 20minütiges Set, die ersten vier Songs waren pünktlich zum Auftritt fertig geschrieben.

Von meditativ bis explosiv

Heute, fast zwei Jahre nach der Veröffentlichung ihres Debüt-Albums „Bliss Release“ sind „Cloud Control“ in Australien mittlerweile zu Superstars avanciert, in Deutschland sind sie auf einem guten Weg – haben sie doch das Geheimrezept schlechthin für sich erfunden: 2 Ausnahmestimmen, ein perfektes Gespür für musikalische Harmonien und ein schier unerschöpfliches Repertoire an ohrwurmverdächtigen Melodien. Die musikalische Mischung, die Cloud Control ihren Jüngern präsentieren, bleibt dabei von erstaunlicher Bandbreite: Einige Songs kommen regelrecht meditativ und introvertiert daher, während andere vor überschwänglichen Harmoniegesängen und Gute-Laune-Riffs fast explodieren. In ihrer musikalischen Vielfalt fühlen sich Cloud Control nach eigener Aussage stark von der Natur inspiriert – alle vier stammen aus den „Blue Mountains“ in Australien, einem Fleckchen Erde, an dem die Welt bekanntlich noch in Ordnung ist.

Keine Lust auf Schubladen

Auf den Hippie-Stempel haben Allister, Heidi, Ulrich und Jeremy natürlich wenig Lust – wer hat das schon. Doch auch gegen den ständigen Vergleich mit allen möglichen Folklore-Größen kann sich das Studentenquartett nicht wehren. Es gibt schlimmeres, finden wir. Am besten überzeugt man sich selbst von den klanggewaltigen Melodien der Alternative-Rock-Indie-Folklore-Pop-Meister: Am 19. Februar spielen „Cloud Control“ im Comet Club Berlin. Einlass ist 20 Uhr, Beginn 21 Uhr.

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Leserbriefe

Ein Kommentar

Chris #

28. Februar 2012 // 16:16

Kein Link, kein Video, kein Soundcloud-Schnipsel.. schwach.
Und dann soll ich den überlangen Text lesen?

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