Attack the Block

South London in der Guy Folks Night: Die Krankenschwester Sam (Jodie Whittaker) wird auf dem Heimweg von einer Bande Jugendlicher überfallen und ausgeraubt. Während des Überfalls bekommt die Gruppe unerwarteten Besuch: Ein meteoritenähnlicher Gegenstand kracht in ein parkendes Auto und bei näherem Hinsehen stellt sich heraus, dass der „Meteorit“ ziemlich lebendig ist – und ziemlich außerirdisch. Hinzu kommt, dass das Wesen vom anderen Stern nur wenig gute Laune mit in die nächtlichen Straßen Londons bringt.

Es gelingt den Jungs der Gang, das zähnefletschende Ungeheuer zu töten – doch nur kurze Zeit später stellt sich heraus, das ganz London von einer Schar extraterrestrischer Monster heimgesucht wird, die aus irgendeinem Grund ziemlich wütend sind. Krankenschwester Sam ist plötzlich gezwungen, gemeinsam mit Moses, Pest, Dennis, Jerome und Biggz, die sie kurz zuvor noch überfallen haben, gegen die Invasion anzugehen, was sich schwieriger herausstellt als geplant.

Trash-Kino mit Kultstatus

Trashig, witzig und sehr unterhaltsam kommt das Regiedebut von Joe Cornish daher. Die Mischung aus Science-Fiction, Actionfilm, Horror und Komödie, die von den Machern von Shaun oft The Dead, Hot Fuzz und Paul stammt, überzeugt wohl gerade durch sein minimalistisches Setting und die authentischen Figuren und erlaubt einen völlig anderen Blick auf die Problematiken sozialer Brennpunktviertel in Großbritannien, ohne diese zu verharmlosen. Durch den rockigen Synthie-Soundtrack von Steven Price und Basement Jaxx (Felix Burton und Simon Ratcliffe), wird „Attack the Block“ zu einem Underground-Kinoerlebnis mit absolutem Kult-Status, das in Großbritannien bereits als das Filmereignis des Jahres gefeiert wird.

„Attack the Block“ wird am 22. September in den deutschen Kinos erscheinen.

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