Spike Jonze – der Inbegriff von Kreativität

Uns unter dem Namen Spike Jonze bekannt, heißt der 1969 in Maryland, USA geborene Regisseur mit bürgerlichen Namen eigentlich Adam Spiegel. Seinem kreativen Geist verdanken wir unter anderem verschiedene Musikvideos mit Kultstatus wie zum Beispiel das Verfolgungsjagd-Video von „Beastie Boys – Sabotage“.

Nachdem er anfänglich als Fotograf für diverse BMX- und Skateboardmagazine tätig war und nebenbei noch das Magazin Dirt und das Skateboardunternehmen Girl Skateboards mit gründete, arbeitet er inzwischen schon länger als sehr erfolgreicher Musikvideo- und Filmregisseur.

Alter Ego – Richard Koufey

Außer Spike Jonze gibt es noch verschiedene andere Pseudonyme. Eines davon ist Richard Koufey. Unter diesem Alter Ego scharrte Spike Jonze eine Tanztruppe um sich und inszenierte eine erfolgsgekrönte Performance zum Fatboy Slim Hit „Praise You“. In der Vorhalle eines Kinos tanzten er und die Gruppe zu dem Lied und hielten das Geschehen auf Video fest. Dieses Video wurde so erfolgreich, das „Richard Koufey“ 1999 zu den MTV Video Music Awards eingeladen und mit drei Awards ausgezeichnet wurde.

Neben den zahlreichen Musikvideos für diverse Künstler wie Björk, Arcade Fire, REM, Weezer und Sonic Youth, schuf er auch verschiedene Werbespots, unter anderem „Hello Tomorrow“ für Adidas, „Lamp“ für Ikea und „Pardon our Dust“ für The Gap, für die er 2006 von der „Directors Guild of America“ ausgezeichnet wurde. Damit noch nicht genug, ist er der Regisseur der preisgekrönten Filme „Beeing John Malkovich“ mit dem gleichnamigen Schauspieler und „Adaption“ mit Nicolas Cage, und ganz nebenbei noch der Erfinder von Jackass.

Wo die wilden Kerle wohnen

Zuletzt begeisterte Spike Jonze uns mit der Verfilmung des Kinderbuchklassikers „Where the wild things are“ von Maurice Sendak aus dem Jahre 1963. Der Autor hatte sich lange gesträubt sein Kinderbuch verfilmen zu lassen, bis er schließlich seinem guten Freund Spike Jonze die Erlaubnis erteilte einen Film zu machen. Das Ergebnis ist ein wunderschöner und lustiger Film geworden, der eigentlich eher etwas für Erwachsene ist, die sich gerne an ihre eigene Kindheit und die damit verbundenen Erlebnisse erinnern.

Wer Lust hat, kann sich „I’m here“ – das neueste Werk von Spike Jonze – im Internet anschauen. Den Kurzfilm von 2010 können Sie unter www.imheremovie.com kostenlos anschauen. Es besteht sogar die Möglichkeit ihn gemeinsam mit seinen Facebook-Freunden zu schauen und zu kommentieren.

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