Matthias Schweighöfer – junge Hoffnung für den deutschen Film

Mit seinen zarten 29 Jahren gilt Matthias Schweighöfer als eines der hoffnungsvollsten Nachwuchstalente in der deutschen Schauspielszene. Aufgewachsen als Sohn zweier Schauspieler war Schweighöfer schon früh klar, dass es seine Berufung ist, vor der Kamera zu stehen.

Biografie

Matthias Schweighöfer wurde am 11. März 1981 im vorpommerischen Anklam geboren. Als Sohn des Schauspieler-Ehepaars Gitta und Michael Schweighöfer sammelte er bereits in jungen Jahren als Zuschauer im Theater und als Darsteller im Schultheater erste Erfahrungen.

Unter der Regie von Andreas Dresen stand Matthias Schweighöfer 1997 erstmals für den Kinofilm „Raus aus der Haut“ vor der Kamera.

Nach seinem Abitur in Chemnitz besuchte Schweighöfer die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin, brach das Studium jedoch nach einem Jahr wieder ab. Schweighöfer war bisher in zahlreichen nationalen und internationalen Produktionen zu sehen und erhielt dabei zahlreiche Film- und Fernsehauszeichnungen.

Mittlerweile lebt der Schauspieler mit seiner langjährigen Freundin Ani Schromm und der gemeinsamen Tochter in Berlin.

Erfolge in der deutschen Kinolandschaft

Über sich selbst sagt Matthias Schweighöfer: „Ich bin kein maßvoller Mensch. Entweder ganz oder gar nicht.“ Die zahlreichen nationalen und internationalen Preise, die der Schauspieler für seine schauspielerischen Darstellungen bisher bekommen hat, zeigen, dass Halbherzigkeit nicht seine Sache ist. Ob als stürmischer Rebell in „Schiller“ oder als flapsiger Chaot in „Keinohrhasen“ – seine Rollen nimmt man Schweighöfer ab.

So bekam er für die Rolle des Ben in „Verbotenes Verlangen“ 2001 den Deutschen Fernsehpreis verliehen. 2002 erhielt der Jungschauspieler den Günter-Strack-Fernsehpreis für die Darstellung des Jacky Bräutigam im Tatort-Film „Gewaltfieber“ und 2003 ging es für ihn weiter mit dem Grimme-Preis und der Curd-Jürgens-Gedächtniskamera, die er für seine schauspielerische Leistung im Film „Die Freunde der Freunde“ unter der Regie von Dominik Graf erhielt.

In einem Interview betont Schweighöfer, dass keineswegs jede Rolle für ihn in Frage kommt: „In allem, was ich spiele, steckt immer auch ein Teil von mir. Ich muss mich in einer Rolle wiederfinden. Was ich aber sehr genieße, sind Rollen, in denen ich auch einfach etwas erfinden kann.“

Den ersten großen Kinoerfolg landete Schweighöfer 2003 mit seiner Rolle als „Ben“ in der Stuckrad-Barre-Verfilmung „Soloalbum“. Seine besondere Affinität zu historischen Rollen konnte Schweighöfer in „Schiller“, einer Verfilmung über die Aufbruchphase im Leben des jungen Schiller aus dem Jahr 2005, und seiner Darstellung der Hauptrolle im historischen Abenteuer-Drama „Der rote Baron“ unter Beweis stellen.

Spätestens seit der deutschen Filmkomödie „Keinohrhasen“ aus dem Jahr 2007 und der Fortsetzung „Zweiohrküken“ aus dem Jahr 2009, in denen Matthias Schweighöfer an der Seite von Til Schweiger und Nora Tschirner brillierte, dürfte jedem deutschen Kinobesucher der sommersprossige Blondschopf ein Begriff sein.

Gegenwärtig steht er in Frankfurt am Main für sein Regiedebüt „What a man“ vor und hinter der Kamera. In der deutschen Komödie, bei der Schweighöfer außerdem als Drehbuch-Co-Autor und als Produzent aktiv war, sucht er als Lehrer-Single an der Seite von seiner besten Freundin Nele (Sibel Kekilli) nach den Wurzeln seiner Männlichkeit. Kinostart ist der 8.September 2011.

Matthias Schweighöfer ist seit Kurzem übrigens auch in der Modebranche aktiv: Gemeinsam mit Kilian Kerner, Sebastian Radlmeier und Joko Winterscheidt gründete er das T-Shirtlabel „German Garment“. Zu fairen Preisen können online Shirts für Männer und Frauen erworben werden, die ausschließlich in Deutschland hergestellt wurden.

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