Adriano Celentano – Italiens Superstar

In Deutschland bekannt geworden ist Adriano Celentano durch Filme wie „Gib dem Affen Zucker“ oder „Der gezähmte Widerspänstige“, in denen er neben Filmschönheit Ornalla Muti spielte. Doch seine kreative Karriere begann schon sehr viel früher.

Es begann mit Musik

Im Jahre 1938 als Sohn apulischer Eltern in Mailand geboren, begann Adriano Celentano nach nur fünf Schuljahren eine Ausbildung als Uhrmacher. Als Teenager gründete er dann die Band Rock Boys, um seine Musikkarriere zu starten. Nur ein Jahr später startete er als Solokünstler durch und feierte mit Hits wie „Azzurro“ oder „Il tuo bacio è come un rock“ musikalische Riesenerfolge. Azzurro war in Italiens Hitparade lange auf Platz eins und mauserte sich zur heimlichen Hymne des Landes. Noch bis in die 1990er Jahre feierte Celentano musikalische Erfolge und hat bis heute insgesamt 150 Millionen Alben verkauft – 120 Millionen allein in Italien.

Die Musik brachte ihn bald auch zum Film, wo er neben Ornalla Muti in Filmen wie „Gib dem Affen Zucker“ oder „Der gezähmte Widerspänstige“ zum grummligen Leinwandliebling wurde. In seiner Filmkarriere war er aber nicht nur vor der Kamera tätig. Insgesamt vier Mal führte er auch Regie und spielte nach seinen eigenen Drehbüchern. Beim Film lernte er auch seine Ehefrau Claudia Mori kennen, mit der er bis heute verheiratet ist. Die beiden haben drei Kinder.

Von der Leinwand ins TV

Ende der 80er Jahre bekam Celentano eine Stelle als Fernsehmoderator beim Staatssender RAI, die nicht nur Schlagzeilen wegen ihrer Inhalte brachte, sondern auch wegen seiner enormen Gagenforderungen. Im Jahr 2005 bekam er erneut eine vierteilige Sendung bei RAI angeboten, in der er Schlagzeilen machte, indem er Berlusconi vorwarf die Pressefreiheit zu unterbinden. Auch diese Sendung war ein großer Erfolg und erreichte im Schnitt 15 Millionen Zuschauer. Was er auch anfasst, er vermutet ein Erfolg zu werden. Seine Filmszenen wie das Weinstampfen und die dazu gehörige Musik sind Kult und durften ihn als Parade-Miesepeter in unserer Reihe von Schauspiellegenden nicht fehlen lassen.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Leserbriefe

Keine Kommentare

Noch keine Kommentare oder Backlinks.

RSS-Feed zu diesem Beitrag