Ein Blick in die Zukunft – Trends 2011

Wie bereits angekündigt waren wir vom Herrenblatt auf der Berliner Fashion Week unterwegs und haben die Augen nach den kommenden Trends offen gehalten. Auch wenn uns der Winter noch in vollen Zügen auf Trab hält und wir den Frühling herbei sehnen, haben sich die Designer und Labels bereits Gedanken zur nächsten Herbst/ Winter-Saison gemacht.

Was bleibt

Besonders auffällig war, dass aktuelle Trends offenbar auch den Sprung in die nächste kalte Jahreszeit überstehen werden. Gerade in der Herrenmode wurde in puncto Farben und Formen meist auf Altbewährtes gesetzt. So sind zum Beispiel dunkle Blau- und Grüntöne vertreten, die dann entweder mit Schwarz oder hellen Brauntönen kombiniert werden. Auch Grau bleibt eine wichtige Farbe im nächsten Herbst, wobei sich die Farbpalette hier von einem rauchigen Anthrazit bis zu ganz hellen Grautönen erstreckt.

Ein Trend, der auch schon in der kommenden Sommermode auffällig oft zu sehen war, sind umgekrempelte Ärmel und Hosenbeine. Um modisch in der ersten Liga zu spielen, muss offensichtlich alles gekrempelt werden. Das bietet gleich mehrere Vorteile: Zum Einen kann das persönliche Outfit spielend leicht an die im Herbst und Winter üblichen Temperaturschwankungen zwischen Innen- und Außentemperatur angepasst werden und ermöglicht zum Anderen eine bessere Sicht auf die stylishen Schuhe der nächsten Saison.

Was kommt

Gerade bei Schuhen hat sich ein Material durchgesetzt, das auf den ersten Blick nicht gerade mit einem hochwertigen Leder oder praktischen Nylon mithalten kann. Filz heißt das neue Trendmaterial für Sneaker, Stiefel oder elegante Halbschuhe. Meist in stylishem Grau gehalten, harmoniert das Naturmaterial erstaunlich gut zu allen warmen Wintersachen.

Ein weiterer Trend, der sich hauptsächlich auf Hemden bezieht, ist das Karomuster. Von großkariert im Holzfäller-Look bis hin zu den feinen Vichy-Karos sind alle Variationen vertreten. Farblich aufeinander abgestimmt und mit spannenden Details, wie Schultern oder Patten im gedrehten Fadenverlauf, werden die Hemden zum idealen Begleiter zu allen Denim-Teilen.

Mut zur Farbe

Ausgerechnet bei der sonst so strengen und konservativen Business- und Abendgarderobe rufen die Designer zu mehr Mut bei der Farbwahl auf. Kilian Kerner beispielsweise schickte seine Models in knalligem Pink oder rockigem Silber auf den Laufsteg und bei der Hugo-Show sah man Blickfänge in Knallrot.

Als Kombinationsfarbe zu den schrillen Farben bleibt Schwarz das Non-plus-Ultra. Entweder als eng geschnittene Hosen, als kurze Jacke in Kastenform oder als Poncho-ähnlicher Mantelumhang, wie bei Hannibal. Schwarze Kleidung steht noch immer in gleichem Maße für Eleganz und Coolness und wird wohl nie aus der Mode kommen.

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