Gar nicht kleinkariert

Das typische Karomuster ist einfach nicht unterzukriegen, doch in diesem Jahr kommt wirklich niemand daran vorbei. Das sonst eher für Hemden oder bei traditionsreichen Schotten auch für Röcke verwendete Muster, zeigt sich in diesem Jahr auch auf Accessoires oder sogar als elegante Anzug-Variante.

Der Ursprung

Der älteste Fund eines Stoffs mit Karomuster stammt aus dem 3. Jahrhundert v.Chr. und entstand durch die Verwebung von heller und dunkler Schafswolle. Viele Jahrhunderte später gewann das Karomuster in unterschiedlichsten Variationen vor allem in Schottland an Bedeutung. Der sogenannte Tartan, wie der karierte Stoff genannt wird, zeigt in Schottland die Zugehörigkeit zu einem Clan an und darf auch nur von diesem getragen werden. Auch namhafte Designer-Häuser wie Burberry oder Barbour sind durch ihre charakteristischen Karomuster berühmt geworden und haben diese bis heute in ihren Kollektionen beibehalten.

Die heutigen Karomuster sind nicht mehr ganz so traditionell wie früher, sondern zeigen sich mitunter frech und ausgefallen. Die typischen Vichy-Karos oder verschieden große Mustervarianten geben jedem Outfit einen sportlichen und modernen Touch.

Karo komplett

Was bis dato nur eine beliebte Verschönerung für legere Freizeithemden war ist mittlerweile auf nahezu allen Kleidungsstücken und Accessoires zu finden. Neben den Hemden, die natürlich noch immer im trendigen Karo-Look daher kommen, sind die bunten Kästchen nun auch auf Schuhe, Taschen oder Schals übergegangen. Doch Vorsicht bei der Kombination verschiedener Karo-Muster. Tatsächlich werden an Hemden die kultigen Karos auch mal gemixt, doch Zuviel des Guten kann Ihren coolen Look schnell albern wirken lassen. Also setzen Sie lieber auf die altbewährten Kombiregeln, wie Gemustertes zu Einfarbigem zu kombinieren oder auffällige Accessoires wie karierte Schuhe, Socken oder Schals nur als besonderen Blickfang einzusetzen.

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