Die Fashion Week und Ihre Events Teil 3

Last but not least noch der letzte Teil über unsere Erlebnisse bei der Januar Fashion Week 2012. In diesem Post möchten wir unser Fashion Week Wochenende noch einmal Revue passieren lassen und unsere zum Teil skurrilen Erlebnisse mit unseren Lesern teilen.

Wieder ins Mercedes Benz Zelt

Nach unserem anstrengenden Wochenmarathon, bei dem wir gerne einen persönlichen Chauffeur oder zumindest Schuheinlagen gegen Fußschmerz gehabt hätten, versprach der Freitag mit der Show von Kilian Kerner ein Ruhiger zu werden. Und so war es auch, die Show war wie immer sehr sehenswert und wie beim letzten Mal mit der Livemusik von Mads Langer untermalt. Die gezeigten Outfits haben uns sehr gut gefallen, denn sie waren absolut tragbar und sahen so aus, als würden sie es auch mit den eisigen Temperaturen, die gerade vorherrschen, aufnehmen können. So weit so gut, was an diesem Tag noch folgte waren der übliche Büroalltag und die Planung fürs kommende Wochenende.

Am Samstag ging es, wie in dieser Woche gewohnt, ins Fashion Week Zelt am Brandenburger Tor. Nach der üblichen Einlasswarterei haben wir im Zelt einige Bekannte aus der Blogger- und Modewelt getroffen und uns zusammen die Kollektionen der Indian Designers Kallol Datta 1955 und péro angeschaut. Die gezeigten Werke des ersten Designers waren ebenso gewöhnungsbedürftig wie die finsteren Minen der Models. Der wohl jüngste Modekritiker vor Ort, ein kleiner etwa 3 jähriger Junge, fragte sich genau wie wir warum die Models so schlecht drauf wären. Nach der Annahme, dass Hunger wohl der Grund wäre lachten wir uns zur nächsten Präsentation von péro, die uns ehrlich gesagt eher an ein Katalogshooting eines Modeversandhauses, als an eine Fashion Show erinnerte. Nun gut, bis zur nächsten Show hieß es dann: ab ins nächste Café.

Der Abend

20 Uhr hat Noir zu seiner Show geladen und man könnte wohl von einem vollen Haus sprechen. Ein kurzer Blick in die Runde entertainte uns mit stylischen Herren-Outfits mit riesigen Samtfliegen, Preppy-Styles und verrückten Eigenkreationen verschiedener Blogger-Kollegen. Am meisten fesselte uns jedoch ein auffälliger Pelzmantel, den wir als Wolf identifizierten und in einem Foto festhalten mussten. Zu sehen auch in unserem Facebook-Album. Die Show verlief bis auf einige aufgegangene Riemen der Model-High Heels reibungslos und zeigte schlichte Eleganz in vorwiegend Schwarz – wer hätte das gedacht?

Zum Ausklang des Abends versammelten wir uns in einer Bar unseres Vertrauens und wurden prompt von der Marlboro Aktion „Don´t be a maybe“ gefangen. Kurz entschlossen folgten wir der Partyeinladung, die bis zum Schluss die Location geheim hielt, und fuhren in Reisebussen unserem Partyschicksal entgegen. Im Kachelhaus am Südkreuz angekommen trafen wir auch den Besitzer des Wolfspelzes wieder, der sich als tschechischer Modeblogger herausstellte und uns berichtigte, dass sein Mantel kein Wolf, sondern Kojote sei. Bis 4 Uhr tanzten und tranken wir zu den Beats von Azari & III und anderen Acts des Linups, um dann den Sonntag zur Abwechslung mal ganz ruhig anzugehen.

So war sie unsere Fashion Week, sie hat wie immer Spaß gemacht und wir haben die schmerzenden Füße, die Kopfschmerzen und die wenigen Schafstunden gern in Kauf genommen. Was wir alles erlebt haben erzählen wir auch nochmal in Teil 1 und Teil 2 der Events der Fashion Week!

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