Richtige Ernährung
im Büro

Sich gesund und ausgewogen zu ernähren ist heutzutage gar nicht so einfach, doch richtig schwierig wird es im Büro oder allgemein während der Arbeitszeit. Zu verführerisch ist der schnelle Gang zur Currywurst-Bude oder zu einseitig das Angebot in der Kantine. Die Folgen sind Leistungstiefs, ein wachsener Bauchumfang und ein Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen.

Wer kennt es nicht das Problem, Sie sind beruflich eingespannt und das typische Loch im Bauch macht sich bemerkbar. Die meisten greifen in diesem Fall schnell zu kleinen Snacks, die häufig eher ungesund ausfallen, oder laufen schnell zur nächsten Imbissbude. Große Unternehmen haben meist eigene Kantinen, die zwar in den meisten Fällen ein umfangreicheres Angebot als eine Imbissbude bieten, aber oft nicht auf gesunde Kost ausgelegt sind.

Ein Weg zur Besserung

Kantinen wird meist nachgesagt, nur verkochte Mahlzeiten anzubieten, die zu allem Überfluss auch noch durch arbeitserleichternde Fertigprodukte angereichert sind. Doch es zeigt sich eine Besserung. Universitätsmensen bieten mittlerweile eine große und ausgewogene Auswahl an Mahlzeiten an und setzen auf Salatbars und Selbstbedienungstheken, an denen sich jeder selbst seine Menge und Zusammenstellung des Mittagessens aussuchen kann. Großunternehmen investieren außerdem in ihre Kantinen und beschäftigen dort zum Teil Spitzenköche, die die Gerichte live vor Ihren Augen zubereiten. Doch selbst wenn Sie keine Kantine oder nicht einmal eine Küche an Ihrem Arbeitsplatz haben, können Sie sich gesund und bewusst ernähren. Sie müssen nur wissen wie.

Steigern Sie Ihre Leistungsfähigkeit

Damit Körper und Geist volle Leistung erbringen können, muss ihnen Energie zugefügt werden. Deshalb ist auch eine Mittagspause gesetzlich geregelt. Jedoch ist es wichtig diese Energie mit den richtigen Lebensmitteln zu tanken, denn sonst kann der Effekt ein ganz anderer sein. Die wenigsten berufstätigen Menschen ernähren sich während ihrer Arbeitszeit gesund und ausgewogen. Die Folgen sind eine sinkende Leistungskurve, Müdigkeit und das ein oder andere Kilo zu viel auf den Rippen. Dabei ist es gar nicht schwer, sich auch am Arbeitsplatz gesund zu ernähren. Selbst der Gang zur Imbissbude ist ab und an erlaubt, wenn Sie die kalorien- und fettreiche Mahlzeit mit einem Salat zum Abendessen wieder ausgleichen oder als Nachtisch frisches Obst als Nährstofflieferanten zu sich nehmen. Wichtig ist aber bereits der richtige Start in den Tag.

Beginnen Sie Ihren Tag immer mit einem nährstoffreichen Frühstück aus komplexen Kohlenhydraten wie beispielsweise dunklem Vollkornbrot oder Müsli in Kombination mit Vitaminen und Eiweiß. Sollten Sie gleich nach dem Aufstehen noch nichts essen können, holen Sie diese wichtige Mahlzeit spätestens zwei bis drei Stunden später nach. Für den Körper und seine Leistungsfähigkeit ist diese Mahlzeit eine der wichtigsten, da sie die nötige Energie für den Start in den Tag liefert. Kleine Zwischenmahlzeiten wie Obst, Nüsse oder Joghurt verhindern ebenfalls Leistungstiefs, da sie den Blutzuckerspiegel stabil halten und Heißhungerattacken vermeiden. Dies wiederum kommt natürlich auch Ihrer Figur zugute und somit auch Ihrer Herrenmode. Große Größen sind zwar mittlerweile nichts Ungewöhnliches mehr und auch überall zu kriegen, doch dieser Fakt sollte nicht als Ausrede oder Rechtfertigung für Currywurst, Döner und Co. dienen.

Die Mittagspause

Die Mittagspause sollten Sie tatsächlich auch als diese nutzen und Ihre Arbeit unterbrechen, um abzuschalten. Gehen Sie an die frische Luft und tanken Sie Energie. Bei der Mahlzeit sollten Sie jedoch mit Bedacht vorgehen. Ob im Restaurant, ein schneller Fast Food Snack oder in der Kantine –es gibt zahlreiche Gerichte, die gesund und nahrhaft sind und auch noch gut schmecken. Wählen Sie Ihre Speisen mit Bedacht aus und versuchen Sie Alternativen zum üblichen ungesunden Magenfüller zu finden. Suppen, Reisgerichte oder ein gutes Steak sind beispielsweise viel kalorienärmer als eine fette Haxe oder ein dick paniertes Schnitzel. Currywurst, Pommes und Döner sollten Sie durch Wraps, Chickendöner oder vegetarische Gerichte ersetzen. Die bringen mehr Nährstoffe und vermeiden die obligatorische Schläfrigkeit nach der Mittagspause. Generell können Sie sich merken, dass gekochte und gedünstete Speisen immer besser als gebratene oder frittierte sind. Die Mahlzeiten sollten bunt sein und nicht zu groß ausfallen – so vermeiden Sie dann auch den typischen schweren Magen nach der Mittagspause und sind weniger träge.

Eine gute Alternative zu Restaurants und Imbissbuden sind selbst mitgebrachte Speisen. Wenn Sie eine Mikrowelle im Büro haben können Sie sich zu Hause hervorragend Speisen vorbereiten, die Sie dann im Büro nur noch aufwärmen müssen. Auch ein Salat, bunt belegte Brote oder gesunde Snacks lassen sich gut vorbereiten und mit dem richtigen Geschirr auslaufsicher transportieren. Damit sparen Sie sich nicht nur die lange Wartezeit im Restaurant und fettige Kalorienfallen, sondern Sie sparen zudem Geld und können ganz nebenbei auch noch ein paar Pfunde verlieren. Schließlich soll Ihr Sakko auch noch nach der Mittagspause gut sitzen und nicht alle Knöpfe sprengen.

Trinken Sie ausreichend

Ebenso wichtig wie eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung ist eine genügende Flüssigkeitsversorgung des Körpers. Trinken Sie viel Wasser oder ungesüßte Tees und Saftschorlen. Es ist erwiesen, dass ein Flüssigkeitsmangel im Gehirn zu einer verminderten Leistungsfähigkeit und zu Kopfschmerzen führen kann. Deshalb ist es ratsam ungefähr 1 Glas pro Stunde zu trinken. Kaffee gehört zwar nicht zu den gesündesten Getränken, kann aber in Maßen für den nötigen Energiekick sorgen. Sollten Sie einen hohen Kaffeekonsum haben, versuchen Sie es alternativ ruhig mal mit einem Espresso. Der ist zwar stärker als ein normal aufgebrühter Kaffee, ist aber für den Körper besser verdaulich.

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Leserbriefe

2 Kommentare

Jan #

12. August 2011 // 15:21

Eine gute Erinnerung! Wie wäre es mit ein paar konkreteren (Rezept-)Vorschlägen für Snacks oder einfach zuzubereitene Mittagessen?

Antworten

    Jasmin #

    16. August 2011 // 18:05

    Danke für den Tipp – die Rezeptvorschläge sind in Arbeit!

    Antworten

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