Spot 30 – das Leichtgewicht von Tatonka

Klettern in all seinen Variationen hat längst sein Dasein als Nischensport beendet und ist als Breitensport in der Mitte der Gesellschaft angelangt. Von der Einsteigergruppe im Hochseilgarten, über die ambitionierten Freizeitsportler beim Bouldern bis hin zu den Freeclimbern und Alpinbergsteigern, die noch den höchsten Berg ohne Sauerstoff erklimmen wollen, gibt es für jedes Erfahrungslevel zahlreiche Möglichkeiten sich dem Klettern zu widmen.

So überrascht es nicht, dass auch die Hersteller für Outdoor- und Freizeitequipment Jahr für Jahr neue Innovationen auf den Markt bringen, um die verschiedensten Bedürfnisse der Kletterbegeisterten zu befriedigen. Aktuell hat der seit 1993 am Markt vertretene Hersteller ein neues Angebot für alle ambitionierten Tourengänger, die sich im Hochaplinenbereich an ihre Grenzen herantasten möchten – den Spot 30 Alpinrucksack.

Wir hatten die Gelegenheit den Spot 30 einem Test zu unterziehen und möchten heute unsere Eindrücke mit euch teilen.

Der erste Eindruck

Kaum aus dem Karton fällt auf, dass der Rucksack wirklich hochwertig und dazu extrem leicht verarbeitet ist. Der Hersteller gibt sein Gewicht mit 940g an und wenn man ihn leer in der Hand hält, möchte man meinen, es seien sogar noch ein paar Gramm weniger. Wer einmal längere Zeit am Berg verbracht und sich im Vorfeld den Kopf darüber zerbrochen hat, welche Ausrüstungsgegenstände doch besser zu Hause bleiben sollten, um das Marschgewicht zu verringern, wird sich über diese Ausgangssituation sehr freuen. Das Material, von Tatonka Cordura 100 Den Dobby genannt, fühlt sich dünn, aber gleichzeitig höchst stabil an und wirkt, genau wie die gummierten Reißverschlüsse und anderen Bestandteile, sehr robust.

Die Ausstattung

Der Spot 30 bietet insgesamt 30 Liter Stauvolumen und hat ein vorgeformtes Tragesystem, das sich aus s-förmigen AirMesh-Schultergurten sowie zwei seitlichen Rückenpolstern und einem gepolsterten Hüftgurt zusammensetzt, der sich für den Alltag auch komplett entfernen lässt und somit nicht im Weg ist, wenn man ihn nicht benötigt. Für den eigentlichen Einsatzzweck, die Verwendung im hochalpinen Bereich, gibt es eine Seilhalterung, elastische Seitentaschen und erweiterbare Seitenkompressionen, die sich als Fixierung für Ski oder andere Ausrüstungsgegenstände nutzen lassen. Im Deckel ist außerdem eine orangene Schutzplane untergebracht, die als Schutz gegen die Witterung um den Rucksack gezogen werden kann.

Der Einsatz

Der Spot 30 weiß nicht nur auf dem Papier zu überzeugen, sondern hat uns im Alltag sowohl am Berg als auch in der Stadt vollends überzeugt. Schulter- und Hüftgürte lassen sich optimal einstellen und garantieren so einen guten Sitz auf dem Rücken bei ausreichender Bewegungsfreiheit. Das Stauvolumen ist absolut ausreichend für die komplette Ausrüstung, die man für einen Aufstieg benötigt, und mit Hilfe der Kompressionen und Schlauen lassen sich auch außen zusätzliche Gegenstände befestigen. Mehr Gewicht möchte man eh nicht mit sich herumtragen. Uns hat zudem überzeugt, dass der Spot 30 auch abseits der großen Gebirge dieser Welt eine gute Figur macht und, ohne den Hüftgurt, auch gut als sportlicher Begleiter im Großstadtalltag dienen kann. Auch hier haben wir uns jedes Mal über das geringe Gewicht gefreut.

Das Fazit
Tatonka hat einen ausgewogenen Rucksack auf den Markt gebracht, der bei einem Preis von 100€ absolut erschwinglich ist und zudem abseits seines Spezialistendaseins als alpiner Begleiter vielseitig einsetzbar ist. Zu haben ist er in den Farben Rot, Schwarz, Hellblau und Bamboo, weitere Informationen gibt es außerdem auf www.tatonka.com.

Wir freuen uns, ein Exemplar des Spot 30 in Bamboo verlosen zu können, sendet dazu einfach bis zum 10.8.2012 um 18 Uhr eine E-Mail mit dem Betreff „Spot 30“ an verlosung@herrenblatt.de.

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