Sponsored Video: Stop-Motion im Kleinstformat

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Atomare Schauspielkunst

Auf der Suche nach weit effizienteren Speicherlösungen als sie in heutigen Computern verwendet werden, hat der IT-Konzern IBM im Jahr 2012 einen Durchbruch erreicht – und dabei noch eine ordentliche Portion Humor bewiesen. Nachdem sie es geschafft hatten, Daten mit der Hilfe von nur 12 Atomen zu speichern, kamen die Forscher auf die Idee, ihre technischen Möglichkeiten für einen ganz anderen Zweck einzusetzen. Mit Hilfe ihres Rastertunnelmikroskops fotografierten sie Atome so ab, dass die aneinander gelegten Bilder einen Film ergeben. So schlicht die Handlung auch ist – gezeigt wird ein Junge, der ein einzelnes Atom als Ball oder Trampolin nutzt – so faszinierend ist doch das Ergebnis. Der kleinste Stop-Motion-Film der Welt war geboren und wurde mittlerweile auch offiziell von Guiness World Records als solcher anerkannt.

Die Technik dahinter

Vereinfacht gesagt kann das Rastertunnelmikroskop als Nadel beschrieben werden, die Atome mittels Magnetismus über eine Fläche bewegt. Im Hintergrund befindet sich allerdings ein kompletter Raum voller technischer Gerätschaften, die dazu dienen, die während des Experiments herrschenden Bedingungen zu 100% zu kontrollieren. Für die ursprüngliche Entwicklung des Rastertunnelmikroskop hatten die Forscher von IBM bereits in 1986 den Nobelpreis erhalten. Als Hintergrund für den Film diente den Forschern dann Kupfer 111 und für die Animation der eigentlichen Figuren verwendeten sie Kohlenmonoxidatome. Das Ergebnis könnt ihr unten im Video betrachten.

Ob und wann sich die wissenschaftlichen Erkenntnisse in neuen Speichermedien wiederfinden, die wir in unseren Computern verwenden können, ist noch nicht bekannt. So lange die Wissenschaftler ihre Arbeit aber mit Hilfe solch witziger Ideen veranschaulichen und der Welt präsentieren, dürfte die weitere Entwicklung so oder so spannend bleiben.

– Artikel gesponsert von IBM –

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Leserbriefe

Ein Kommentar

Günther #

1. Oktober 2013 // 15:21

Haha – sehr witzig gemacht – erinnert mich etwas an die aller ersten Computerspiele aus den 90ern :-)

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